Beim Hoopers-Hundesport führt der Hundeführer seinen Hund auf Distanz aus einem festgelegten Führbereich heraus nur mit Hör- und Sichtzeichen, durch einen Parcours.
Ursprünglich stammt Hoopers aus Amerika und ist eine Teamsportart, bei der es nicht um Schnelligkeit sondern um die präzise Abstimmung zwischen Mensch und Hund geht.
Ein Parcours besteht aus: Hoops (Bögen), kombiniert mit Gates, Tonnen und Tunnel.
Die Geräte müssen wie beim Agility vom Hund in festgelegter Reihenfolge absolviert werden.
Im Gegensatz zum Agility:
- Gibt es keine Größenklassen
- läuft der Hundeführer nicht mit
- muss der Hund keine Sprünge absolvieren
- ist der Durchmesser vom Tunnel grösser (80 cm)
- gibt keine Sollzeit in welcher ein Parcours absolviert werden muss, lediglich eine Maximalzeit von 4 Minuten.
Hoopers ist eine Herausforderung, bei der Distanzarbeit, Bindung und Impulskontrolle vereint sind.
Die Herausforderung im Training liegt u.A. im:
- Aufbau der verschiedenen Geräte
- Aufbau des Distanztrainings
- Aufbau einer Warteposition (Start)
- Aufbau von Richtungssignale
Hoopers Hundesport kann jeder machen, egal ob zur Beschäftigung seines Hundes oder auch wenn man Turnierabsichten hat.
Es ist eine abwechslungsreiche und spannendende Möglichkeit der körperlichen und geistigen Auslastung. Die Belastung auf die Gelenke ist verglichen mit Agility zwar geringer, aber nicht weniger anstrengend für den Hund.
Grundgehorsam, Verträglichkeit mit Artgenossen, sowie körperliche Fitness des Vierbeiners sind Voraussetzungen, um bei dieser Sportart Spaß zu haben.
VSGH Reutlingen-Betzingen e.V.